{"id":37,"date":"2016-02-27T00:42:11","date_gmt":"2016-02-26T23:42:11","guid":{"rendered":"http:\/\/doertita.achterliek.de\/?page_id=37"},"modified":"2016-02-27T00:42:11","modified_gmt":"2016-02-26T23:42:11","slug":"2013-2014","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/doertita.achterliek.de\/?page_id=37","title":{"rendered":"2013 \/ 2014"},"content":{"rendered":"<p>Liebe Segelfreunde,<\/p>\n<p>die Segelsaison 2013\/2014 ist vor\u00fcber und die D\u00f6rtita steht sicher aufgepallt in Trinidad bei der Werft \u201ePower Boats\u201c in Chaguaramas an Land. Damit kann ich eine kurze Bilanz ziehen.<\/p>\n<p>Es war wieder eine angenehme Reise mit vielen Stammg\u00e4sten und auch einigen neuen Mitseglern. nie hat es Stress oder gr\u00f6\u00dfere Unstimmigkeiten gegeben. Bis auf einige kleinere Blessuren hat es keine gr\u00f6\u00dferen Verletzungen gegeben.<\/p>\n<p>Das Wetter war anfangs der Saison nicht gerade das \u00fcbliche Karibikwetter. Wir hatten viele Regenschauer und der Wind blies meistens zwischen 4 und 6 Bft aus Nordost bis S\u00fcdost. Aber das ist auch ziemlich normal, zumal nach jedem Schauer die Sonne wieder mit aller Macht kam.<\/p>\n<p>Wir haben insgesamt 1929 Sm in der Karibik zur\u00fcckgelegt mit der Atlantik\u00fcberquerung und der Abreise ab Bremerhaven im Mai 2013 waren es 7891 Sm in einem Jahr.<\/p>\n<p>Wir besuchten wieder alle Inseln der kleinen Antillen. Zum ersten mal wurde auch Montserat angelaufen. Der Vulkan Soufriere zerst\u00f6rte 1995 die Inselhauptstadt Plymouth und ca. zwei drittel der Insel. Mit zwei Crews machte ich einen Ausflug zu der von Lava und Asche bedeckten Stadt. Einen weiteren Vulkan, den Quill auf Statia, der aber seit langem unt\u00e4tig ist, bestieg ich mit 3 Crews, wobei wir auch zweimal in den Krater stiegen. Einmal besuchten wir auch die holl\u00e4ndische Insel Saba. Da gibt es keinen Hafen und man liegt in Lee der Insel an einer Mooringtonne. Das Anlanden mi dem Dingi am Strand war schwierig und danach mussten wir 3 km eine steile Strasse hinauflaufen um den ersten Ort zu erreichen. Bei der anschlie\u00dfenden Inselrundfahrt sahen wir aber noch einiges von der sonst sehr sch\u00f6nen Insel. Sonst war meistens ruhiges Segeln und der Besuch vieler Traumhafter Buchten mit t\u00fcrkisfarbigem Wasser bei 25 Grad Wassertemperatur angesagt.<\/p>\n<p>Leider hatte ich mit einigen technischen Problemen zu tun. Es fing ja schon auf dem Atlantik an. Dort wollte die Seek\u00fchlwasserpumpe nicht mehr. Charly bracht die Ersatzteile mit nach Barbados wo wir den Schaden beheben konnten. Eine durchgerissene Genua konnte ich auf Bequia n\u00e4hen lassen. Dann versagte die Steuers\u00e4ule. Die Lager waren kaputt. Selbst der beste Schlosser von Mercedes, der gerade mit an Bord war, konnte den Schaden nicht beheben. F\u00fcr den Rest der Saison musste unsere Magda, der Autopilot steuern. F\u00fcr andere Man\u00f6ver wurde mit der Notpinne gesteuert. Zur n\u00e4chsten Saison muss ich eine komplette neue Steuers\u00e4ule montieren. Als n\u00e4chstes war unser Beiboot am Ende. Die Schl\u00e4uche waren zwar noch heil aber der Boden l\u00f6ste sich ab. Auch wiederholtes kleben half nicht mehr. Wir waren bald wie in einer halbgef\u00fcllten Badewanne unterwegs. Auf St.Martin konnte ich ein neues kaufen. Es ist ein Hightfield 260 mit festem Aluminiumboden. Das tr\u00e4gt mehr, f\u00e4hrt bei Welle trockener und wiegt doch nur 29 kg. Auf dem letzten T\u00f6rn gab noch die elektrische Ankerwinsch den Geist auf. Das Geh\u00e4use brach auseinander. Ich konnte auf Martinique eine neue kaufen und einbauen. Aber sonst \u2026.. war alles ok. Zur neuen Saison im Dezember gibt es aber viel zu tun.<\/p>\n<p>Probleme gab es auch bei der An und Abreise. Vor allem fast alle die \u00fcber Miami flogen hatten \u00c4rger. Bei 3 Crews kam das Gep\u00e4ck bis zu 3 Tagen versp\u00e4tet an. Zweimal hatten Crews einen l\u00e4ngeren ungeplanten Aufenthalt in Miami. Einmal wurde der Flug nach einem drittel der Reise abgebrochen und die Maschine flog zur\u00fcck, dadurch kam die Crew einen Tag sp\u00e4ter an. Die Fl\u00fcge \u00fcber Paris liefen problemlos. Ich selber flog am Dienstag zun\u00e4chst nach New York, blieb dort zwei N\u00e4chte und war am Freitag den 17.5. wieder zu Hause.<\/p>\n<p>Von einer kritischen Situation bleibt noch zu berichten. Am heiligen Abend lagen wir in Bequia an einer privaten Mooring vor dem Frangipani Restaurant. Dort wollten wir das Weihnachtsmenue genie\u00dfen. Wir sa\u00dfen schon am Tisch als ein heftiger Regenschauer mit starken B\u00f6en durch die Bucht zog. Der kommt fast immer aus Ost. Kurzfristig drehte er aber auf West und alle Boote drehten sich und fuhren nach Ost. Gleich danach drehte er zur\u00fcck und die Boote fuhren wieder in die andere Richtung.Wir konnten das gut beobachten da ein kleiner Weihnachtsbaum mit Lichtern an der Steuers\u00e4ule befestigt war. Ich dachte mir gleich, das h\u00e4lt die Mooringleine nicht aus. Und richtig, D\u00f6rtita nickte kurz und die Leine war durch. Sie trieb dann noch ca. 50 m weiter und blieb auf einer Sandbank h\u00e4ngen. Charly und ich waren schon mit dem Dingi hinterhergefahren. Alleine mit Maschine kam ich nicht von der Sandbank. Charly brachte dann schwimmend eine Leine zu einer naheliegenden Mooring. Damit konnten wir uns dann befreien. Nachdem wir wieder trockene Sachen anhatten wurde es doch noch ein netter Abend.<\/p>\n<p>Noch etwas zur Communikation. Das www ist in der Karibik nur selten zu erreichen. Entweder man l\u00e4uft lange herum um einen WIFI Hotspot zu finden oder es gibt gar nichts oder das Netz ist zu langsam. Ich habe auf jeden Fall keine Lust mehr meine Zeit damit zu vertr\u00f6deln und mich dann auch noch zu \u00e4rgern! Darum einfach per sms, das geht meistens.<\/p>\n<p>Heiner<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\"><strong>Atlantik\u00fcberquerung 2013<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Ihr k\u00f6nnt mir jetzt auch auf Twitter folgen:\u00a0<\/strong><a href=\"https:\/\/twitter.com\/SYDoertita\">SYDoertita<\/a><\/p>\n<p>Pos 30.11.13 1. Segeln 200Grad W4. Crew ist m\u00fcde, aber ok. 2. Wind dreht langsam n NW. POS 30.11. 16.25N 37.48W<\/p>\n<p>Pos 1.12. 15.44N 39.06W,N1 Etmal 105 Duempeln.<\/p>\n<p>Pos 2.12. 15.38N 39.42W Etmal 52Sm NNE2-3 265Gr 4Kn mit Blister. Sonne 28Gr Gut drauf Brot gebacken. Kein Fisch Gruesse an alle.H. M. H-O<\/p>\n<p>Pos 03.12. 15.27N 041.11W Etmal 87Sm E2-3 265Gr um 4Kn mit Blister. Warten weiter auf den strammen Passat. Stimmung gut. Viele Gruesse.<\/p>\n<p>Pos 04.12. 15.15N 043.24W Etmal 128Sm ENE4 262Gr 6Kn. Endlich ist der Passat wieder da. Noch 950 Sm bis Barbados. V. Gruesse H. M. HO<\/p>\n<p>Pos 5.12. 15.00N 045.51W Etmal 142Sm E4-5 270Gr 6Kn. Wir fliegen dem Ziel entgegen. Steuern am Tag selber um Strom zu sparen. Gruss H M H<\/p>\n<p>Pos 6.12. 14.45N 048.03W Etmal 127Sm ENE3-5 265Gr 4-7Kn. Regen:geduscht. 7kg Dorade gef. Nikolaus war da. 2046 Sm hinter uns 680 vor uns<\/p>\n<p>Pos 7.12. 14.35N 050.02W Etmal 117 E3-4 262Gr 5-6Kn In der Nacht hatten wir nur 1-2 Bft Jetzt lauefts wieder. Doertes Wetterber. stimmen<\/p>\n<p>Pos 08.12. 14.24N 52.27W Etmal 137 Sm ENE5-6 262Gr 6-7 Kn. Gest. bei starker Rgenfront kleine Genua zerrissen. Segeln mit Gross u Genua2<\/p>\n<p>Pos 09.12. 14.01.N 055.17.W Etmal 170SM NEE6-7 262Gr 7-8Kn. Stark gerefft rasen wir Barbados entgegen. Noch 260Sm. An ca MI morgen. Gruss<\/p>\n<p>Pos 10.12. 13.29N 058.12W Etmal 171Sm NE7 265Gr 7Kn See 4m. noch 87Sm, werden gegen 23 Uhr OZ einlaufen ev nach Pt. St. Charles. Gruesse<\/p>\n<p>Pos 10.12. 22:30 OZ, Crew gl\u00fccklich gelandet.<\/p>\n<p>Viele Gruesse<br \/>\nDie Doertitacrew<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/media\/blogs\/index\/Atlantik-2013-9.png\" alt=\"\" width=\"90{05efa92186ddbf4793c971987d1a499c494cad0d9b443eae3f70c6b3bfa020b7}\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Segelfreunde, die Segelsaison 2013\/2014 ist vor\u00fcber und die D\u00f6rtita steht sicher aufgepallt in Trinidad bei der Werft \u201ePower Boats\u201c in Chaguaramas an Land. 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