{"id":148,"date":"2016-08-19T12:53:46","date_gmt":"2016-08-19T11:53:46","guid":{"rendered":"http:\/\/doertita.achterliek.de\/?p=148"},"modified":"2016-08-19T12:53:46","modified_gmt":"2016-08-19T11:53:46","slug":"von-tahiti-bis-bora-bora","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/doertita.achterliek.de\/?p=148","title":{"rendered":"Von Tahiti bis Bora Bora"},"content":{"rendered":"<p>Meine drei Wochen Wartezeit bis zum Eintreffen meiner n\u00e4chsten Crew verging wie im Fluge.<\/p>\n<p>Ich war viel mit Rainer und Ute von der \u201eTrinity\u201cunterwegs. Wir machten Ausfl\u00fcge in die n\u00e4here Umgebung von Papeete und luden uns gegenseitig zum Essen oder Sundowner ein.<\/p>\n<p>Auch lagen die \u201eChivaldy\u201c mit John und Sabine und die \u201eEnchantes\u201c mit David und Susan dicht neben der D\u00f6rtita. Mit denen verbrachte ich wieder unvergessliche Abende bei Irischen Balladen. Sabine hatte von John zum Geburtstag eine Ukulele geschenkt bekommen, mit 8 Saiten, die sie wie eine Mandoline gestimmt hatte. Damit begleitete sie John mit seinem Gesang und Gitarrenspiel. &#8211; Es waren noch mehr Deutsche, \u00d6sterreicher und Schweizer im Ankerfeld. Auch der Holl\u00e4ndische Einhandsegler Onno geh\u00f6rte dazu. Er startete\u00a0 zu einem T\u00f6rn Richtung Salomoninseln. Am Abend war er jedoch zur\u00fcck. Ihm war die Rudersteuerung gebrochen und er musste sich einschleppen lassen. In Tahiti und auch auf den anderen Inseln fand zu der Zeit das Haiva Fest statt. Das sind Tanz und Gesangwettbewerbe die sich \u00fcber mehrere Wochen bis zum 14.07. dem Nationalfeiertag hinziehen. Wir besuchten am Freitag, den 01.07. eine solche Veranstaltung, die \u00fcber 4 Stunden ging. Die Tanzgruppen waren mit \u00fcber 100 T\u00e4nzern besetzt und vollf\u00fchrten wilde h\u00fcftschwingende T\u00e4nze, die einen geschichtlichen Hintergrund hatten. Die Bastr\u00f6ckchen tragenden M\u00e4dels waren schon eine Augenweide. Sind die Polynesierinnen normalerweise eher kr\u00e4ftig gebaut, waren hier fast nur junge schlanke M\u00e4dels zu sehen, und auch die M\u00e4nner fast alle gut gebaut und muskul\u00f6s. auch f\u00fcr die Damen gut anzuschauen. Die Gesangsgruppen bestanden aus ca. 50 Personen. Ich habe seit \u00fcber 30 Jahren eine CD : \u201eTiaohara Tahiti\u201c , mit den Liedern der S\u00fcdsee. Das war auch ein Grund meiner S\u00fcdseereise, weil ich das immer mal live h\u00f6ren wollte.\u00a0 An diesem Abend war es nun endlich so weit.-<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen traf meine neue Crew ein, Volker und Roland. Nachdem sie sich eingerichtet hatten ging es gleich zum Carrefour, dem gro\u00dfen Supermarkt. Wir sahen uns zun\u00e4chst das Fu\u00dfballspiel Deutschland \u2013 Italien an. Dann wurde gro\u00df eingekauft. Ich hatte einen PKW gemietet, damit konnten wir gen\u00fcgend bunkern. Anschlie\u00dfend ging es noch durch die n\u00e4here Umgebung und nach Papeete. Am Sonntag folgte wieder eine Inselrundfahrt, dabei begleiteten uns Rainer und Ute. Mit den beiden waren wir auch in der n\u00e4chsten Zeit viel zusammen. So segelten wir dann am 5. Juli nach Moorea in die Cook Bay. Wir machten dort gemeinsam eine Wanderung zu einem Aussichtspunkt. Es ging durch Ananasplantagen und sp\u00e4ter durch dichten Regenwald vorbei an alten Siedlungspl\u00e4tzen den Maraes. Ronald hatte dabei Badelatschen an. Hinterher waren seine F\u00fc\u00dfe wund. Am n\u00e4chsten Tag sahen wir uns das Aus der deutschen Fu\u00dfballmannschaft in einem Hotel an. Zur gleichen Zeit fegten starke Schauerb\u00f6en durch die Bucht. Danach sahen wir, dass die D\u00f6rtita ca 200m gedriftet war, der Anker hatte in dem weichen Grund nicht mehr gehalten. Zwei\u00a0 Franzosen,, die das gesehen hatten, waren an Bord gegangen und hatten die gesamte Kette raus gelassen. Anschlie\u00dfend fuhren wir weiter in die Oponoa Bay. Dort ankerten wir hinter dem Riff in glasklarem Wasser. Am Abend des 09 Juli starteten wir Richtung Huahine. Diesen 90 Sm Schlag machten wir \u00fcber Nacht, um am n\u00e4chsten Morgen in den Pass von Fare einzufahren.<\/p>\n<p>Wir hatten guten SE Passat. Dabei aber auch ordentlich Welle, was Ronald nicht gut bekam. So teilten Volker und ich uns die Wachen. Mit ca. 8 weiteren Yachten ankerten wir vor dem kleinen Ort. Auch die Trinity lief ein. Am n\u00e4chsten Tag liehen wir uns einfache Fahrr\u00e4der und fuhren um Huahine Nui, dem n\u00f6rdlichen gr\u00f6\u00dferen Teil der Doppelinsel. Es ging zun\u00e4chst meist an der K\u00fcste entlang. Wir besuchten restaurierte Maraes und fuhren durch kleine D\u00f6rfer. Der K\u00fcste vorgelagert liegt wieder das Riff mit kleinen Inseln, den Motus. Dazwischen t\u00fcrkisfarbenes Wasser. Es gibt alte steinerne Fischfallen und Perlenzuchtanlagen. Eine besuchten wir. Da wurde uns die komplizierte Prozedur erkl\u00e4rt. Sp\u00e4ter ging die Stra\u00dfe \u00fcber einen Pass. Daf\u00fcr waren unsere R\u00e4der nicht geeignet und wir mussten schieben. Sogar bergab, weil die R\u00fccktrittbremsen nach kurzer Zeit qualmten. Die beiden Inselteile werden durch eine Br\u00fccke verbunden von der Jugendliche ins Wasser sprangen. Kurz danach a\u00dfen wir in einem netten Restaurant zu Mittag. Die R\u00fcckfahrt ging an tiefen Buchten entlang zur\u00fcck nach Fare. Weil wir den S\u00fcdteil der Insel kaum gesehen hatten mieteten wir uns noch mal ein Auto. Dort gibt es tolle Buchten mit sch\u00f6nen Str\u00e4nden. In Fare, dem Hauptort fanden verschiedene Wettbewerbe statt, zum Beispiel wie viele Kokosn\u00fcsse in einer bestimmten Zeit aufgeschlagen werden k\u00f6nnen. Dann gab es einen Polynesischen Triathlon. Zun\u00e4chst wurde durch die Bucht geschwommen, dann mit den Auslegerkanus eine gro\u00dfe Runde gepaddelt. Zuletzt etwa 1000m laufen. Aber dabei mussten die Athleten an einer Bambusstange zwei Bananenstauden schleppen.<\/p>\n<p>Am 14.Juli, dem franz\u00f6sischen Nationalfeiertag, gab es einen gro\u00dfen Umzug mit fast der ganzen Inselbev\u00f6lkerung, viele in traditioneller Kleidung.-<\/p>\n<p>Am 15.07. segelten wir nach Raiatea zum Hauptort Utoroa. Raiatea und Tahaa sind gemeinsam von einem sch\u00fctzenden Korallenriff\u00a0 umgeben. Auf dem Riff haben sich viele kleine Inseln, die Motus gebildet. Viele sind unbewohnt, aber auf einigen befinden sich Hotelanlagen mit den typischen Wasserbungalows. Wir ankerten die n\u00e4chsten Tage vor einigen dieser Inseln. Dort schnorchelten wir im klaren Wasser zwischen Korallenst\u00f6cken und inmitten der Rifffische. Eine Nacht ankerten wir in der Faaroa Bay. Dort m\u00fcndet ein kleiner Fluss ein, den wir mit dem Dingi hinauffuhren. Es ging durch dichten Regenwald und durch Plantagen. Ein Polynesier, Andr\u00e9, lud uns auf seine Plantage ein. Er zeigte uns was er alles anbaut. Neben Kokospalmen und Bananenstauden gibt es Limetten, Orangen, Mangos und Tarowurzeln, S\u00fc\u00dfkartoffeln und einige uns unbekannte Pflanzen. Wir fuhren mit vielen Bananen und anderen Fr\u00fcchten zum Boot zur\u00fcck.\u00a0 Dann ging es bei raumen Wind nach Bora Bora. Diese wohl bekannteste Insel der S\u00fcdsee entt\u00e4uschte uns zun\u00e4chst. Wir gingen beim Yachtclub an eine Mooring. Der erste Besuch in dem Inselhauptort Vaitape zeigte uns ein einfaches Dorf mit einigen L\u00e4den und sehr einfachen Wohnh\u00e4usern der Bev\u00f6lkerung. Die gesamte Infrastruktur war sehr einfach und schlecht. Bei einer Inselrundfahrt\u00a0 mit Fahrr\u00e4dern sahen wir dann sch\u00f6ne Buchten und viele Luxushotelanlagen. Aber auch da waren etliche wieder aufgegeben worden und die Ruinen der Anlagen verunstalteten viele sch\u00f6ne Pl\u00e4tze. Die Insel ist auch von einem Korallenriff umgeben, auf dem wieder die Motus mit den besten Hotelanlagen liegen. Dazwischen das t\u00fcrkisfarbene Wasser. Wir besuchten noch einige sch\u00f6ne Ankerpl\u00e4tze am Riff. Am letzten Abend vor dem Abflug von Ronald und Volker gingen wir in eine ber\u00fchmte Bar mit Restaurant, dem \u201eBloody Mary\u201c . Wir mussten allerdings mit der Bar Vorlieb nehmen, da wir keinen Platz reserviert hatten. Am Samstag den 23.07.16 flogen Ronald und Volkert nach Hause. Am selben Tag kamen zun\u00e4chst Alfons und dann Silke mit Gian und Luzie an. Wir legten am F\u00e4hranleger an. Es geht eine Schnellf\u00e4hre zum Flughafen, der auf einem Motu liegt.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00dcber die n\u00e4chsten 3 Wochen werden Gian und Luzie berichten.&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Euch allen viele Gr\u00fc\u00dfe aus der S\u00fcdsee<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Heiner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine drei Wochen Wartezeit bis zum Eintreffen meiner n\u00e4chsten Crew verging wie im Fluge. 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