{"id":197,"date":"2016-09-17T03:30:38","date_gmt":"2016-09-17T02:30:38","guid":{"rendered":"http:\/\/doertita.achterliek.de\/?p=197"},"modified":"2016-09-17T04:11:54","modified_gmt":"2016-09-17T03:11:54","slug":"tonga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/doertita.achterliek.de\/?p=197","title":{"rendered":"Tonga"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/doertita.achterliek.de\/?attachment_id=198\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-198\" src=\"http:\/\/doertita.achterliek.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_20160916_113928-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/doertita.achterliek.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_20160916_113928-225x300.jpg 225w, https:\/\/doertita.achterliek.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_20160916_113928-768x1024.jpg 768w, https:\/\/doertita.achterliek.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_20160916_113928-624x832.jpg 624w, https:\/\/doertita.achterliek.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_20160916_113928.jpg 1944w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #444444;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">15.09. Die Landung auf dem Flughafen Fuamato war perfekt, was ich als gutes Vorzeichen f\u00fcr den fast 8-w\u00f6chigen T\u00f6rn mit Heiner deute. Nur noch schnell in den Duty-Free, um die Bord-Bar aufzufrischen, und <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">um mich danach<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> in die lange Schlange der Neuank\u00f6mmlinge <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">zu <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">stellen. Heiner wartet schon, <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">seine <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">SMS lautet: \u201eStehe am Ausgang links\u201c. Die Schlange vor mir bewegt sich nicht, die Tongaer Einwanderungsbeh\u00f6rde ist gr\u00fcndlich &#8211; es dauert. Dann bin ich an der Reihe, der Wohnort im Einreiseformular ist aus meiner Sicht korrekt ausgef\u00fcllt, angegeben habe ich SY Doertita, Nuku\u2019alofa, Harbour. Ich erinnere mich an\u00a0meine einschl\u00e4gigen Erfahrungen aus Trinidad, und habe vorsorglich <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">schon <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">f\u00fcr ein R\u00fcckflugticket gesorgt. Diese Tatsache beruhigt\u00a0auch die freundliche Dame am Schalter der Immigration und so erhalte ich den Einreisestempel, diesen streicht sie dann aber gleich wieder durch. Leichte Schwei\u00dfperlen bilden sich schon auf der Stirn. Dann erkl\u00e4rt sie ich d\u00fcrfte ja eigentlich 90 Tage bleiben, da mein R\u00fcckflug aber offiziell am 10.10. geplant ist gibt es eben nun das korrigierte \u201eKurzvisum\u201c. Geschafft. Ich darf nun <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">doch<\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"> passieren.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #444444;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Heiner wartet schon mit Chauffeur. Dieser bringt uns mit gef\u00fchlt 40km\/h und \u00e4u\u00dferst langsam ans andere Ende der Insel. Ich erinnere mich, es sind hier sicher Meilen pro Stunde. Was ja somit mindestens 63km\/h entspricht. Uns \u00fcberholen derweil gef\u00fchlt alle Autos der Insel. Bei diesem Fahrtempo geht an dieser alten Kiste bestimmt nichts kaputt, ich sch\u00e4tze dieser Tacho hat schon mindestens 9 mal die\u00a077 366 Kilometer anzeigen d\u00fcrfen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #444444;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Alfons erkl\u00e4rt mir Heiner, ist noch in der Reload Bar (nomen est omen), und so machen Heiner und ich uns zum Trotz \u00fcber den angebrochenen Bord-Gin her, bis, ja bis uns kurz vor R\u00fcckkehr von Alfons fast der Tonic ausgeht. Wir haben viel zu erz\u00e4hlen. Nach der Sperrstunde wird Alfons dann mit einem Auto gebracht, eEr wurde durch einen Einheimischen auf der Stra\u00dfe aufgelesen, und ihn dann zu uns\u00a0in den Hafen gebracht. Gl\u00fcck muss man haben.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #444444;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">16.09. Das Taxi wartet um 11 Uhr zur Inselrundfahrt direkt am Boot, und bringt uns (Alfons, Heiner, Lance und Kurt) zun\u00e4chst an die Stelle an der Captain Cook 1777 seinen Fu\u00df auf die Insel gesetzt haben soll. Eindrucksvoll. Launce ist \u00fcbrigens ein, so denke ich, waschechter Entrepreneur, sehr smart und weit gereist. Das Internet macht ihn unabh\u00e4ngig und sein Arbeitsort ist eben dort wo er sich gerade aufh\u00e4lt, und er verbindet so das Angenehme mit dem Angenehmen. Weiter geht es nach Stonehenge, es ist nat\u00fcrlich seine tongaischen Entsprechung und hei\u00dft Ha\u2019amonga \u2018a Maui. Hier lie\u00dfen sich um ca. 1200 AD Beobachtungen von Sommer- und Wintersonnenwende vornehmen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #444444;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Alfons kauft den fliegenden H\u00e4ndlern allerlei merkw\u00fcrdig aussehende Totems ab, sicher hat er f\u00fcr zuhause schon ein neues Gesch\u00e4ftsfeld im Auge. Weiter geht es zum Stalactite Cave, eine Tropfsteinh\u00f6hle mit Naturpool. Wir springen hinein, das Wasser ist sehr angenehm. Ein Highlight, wer kann schon von sich behaupten jemals in so einer gro\u00dfartigen Atmosph\u00e4re baden gewesen zu sein. Es folgt ein Mittagessen in einem typisch tongaischen Restaurant, einer kleinen Wellblechh\u00fctte am Stra\u00dfenrand, doch das Essen ist fantastisch. Die Wahl f\u00e4llt auf Lu-Sipi, dies sind in gro\u00dfe Bl\u00e4tter eingewickeltes Lammfleisch \u2013 h\u00e4tte ich mir nur merken k\u00f6nnen wie diese Bl\u00e4tter hei\u00dfen. Der Geschmack erinnert sehr an Spinat. Was immer wieder auff\u00e4llt, sind die hier vielen freilebenden Hunde, die sich entlang der Stra\u00dfen, und nah den kleinen landestypischen Holzh\u00e4usern ruml\u00fcmmeln. Einige sehen sehr ausgemergelt aus, sie m\u00fcssen wahrscheinlich f\u00fcr sich selbst sorgen und werden anscheinend auch kaum gef\u00fcttert bzw. sie leben wahrscheinlich von Abf\u00e4llen. N\u00e4chste Station sind die Blow Holes, dies sind l\u00f6chrige Blasen vulkanischen Ursprungs, die durch den Druck der anrauschenden Wellen das Wasser explosionsartig in der Luft zerst\u00e4uben, und so\u00a0entstehen\u00a0entsprechend laute und leicht pfurzende\u00a0Ger\u00e4usche &#8211; Entschuldigung, politisch korrekt sind es luftablassende Ger\u00e4usche waren gemeint. Letzte Station unseres Sightseeing ist der Abel Tasman Landing Place, hier finden wir wenig spektakul\u00e4r, und wir sind ja mittlerweile verw\u00f6hnt, eine wirklich sch\u00f6ne Aussicht. Abel Tasman war ein niederl\u00e4ndischer Seefahrer der schon vor Captain Cook den Pazifik bereist hat. Ein wirklich sch\u00f6ner Tag liegt nun hinter uns und nun scheint auch unser Fahrer aufgewacht zu sein und f\u00e4hrt als ob er einen Anschlusstermin verpasst.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #444444;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe von Alfons, Heiner und Kurt<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15.09. Die Landung auf dem Flughafen Fuamato war perfekt, was ich als gutes Vorzeichen f\u00fcr den fast 8-w\u00f6chigen T\u00f6rn mit Heiner deute. 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