{"id":502,"date":"2018-07-19T17:44:13","date_gmt":"2018-07-19T16:44:13","guid":{"rendered":"http:\/\/doertita.achterliek.de\/?p=502"},"modified":"2018-07-19T17:44:13","modified_gmt":"2018-07-19T16:44:13","slug":"von-darwin-bis-bali","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/doertita.achterliek.de\/?p=502","title":{"rendered":"Von Darwin bis Bali"},"content":{"rendered":"<div style=\"width:auto; color:rgb(0,0,0); font-family:Verdana; font-size:16px; font-style:normal; font-variant-ligatures:normal; font-variant-caps:normal; font-weight:400; letter-spacing:normal; orphans:2text-indent:0px; text-transform:none; white-space:normal; widows:2; word-spacing:0px; -webkit-text-stroke-width:0px; background-color:rgb(255,255,255); text-decoration-style:initial; text-decoration-color:initial; text-align:left;\">\n<div style=\"width:auto;\">\n<div style=\"width:auto;\">\n<div style=\"width:auto;\">Am 05.07. gingen wir um 14 Uhr durch die Schleuse der Cullen Bay Marina in Darwin. Nachdem wir noch vollgetankt hatten fuhren wir mit ablaufendem Wasser los. Zuna\u0308chst wollte der Autopilot nicht laufen. Nach kurzem Suchen hatte ich eine kaputte Kabelverbindung gefunden, und es ging weiter. Wir hatten nur wenig Wind und dieselten die ersten beiden Tage viel. Zwischendurch ging es dann mit dem 88qm Blister. Die letzten beiden Tage setze der Passat aber wieder ein und es ging flott weiter. Wir kamen an mehreren Bohrinseln vorbei und wurden u\u0308ber Funk aufgefordert nicht Dichter als 5 Sm zu kommen. Es sah auch so aus als ob O\u0308l ausgetreten war, denn es war ein schmieriger Film auf dem Wasser. Um 03:00 Uhr kamen wir in die Wasserstra\u00dfe zwischen Timor und kleinen vorgelagerten Inseln. Es trieben da unza\u0308hlige Lampenfischerboote. Die ca 15 m langen Boote waren mit Mengen von starken Scheinwerfern bestu\u0308ckt mit denen sie die Fische anlocken und in Schleppnetzen fangen. Wir mussten uns da durchschla\u0308ngeln. Um 05:00 Uhr ankerten wir vor Kupang. Nach kurzem Schlaf begann die Einklarierung. Wir hatten uns bei dem Agenten Napa angemeldet. Er holte mich vom Boot ab, Alfons sollte eine Stunde spa\u0308ter mit dem Dingi an Land kommen. Napa schickte mich zuna\u0308chst als Beifahrer auf einem Roller zur Quarant\u00e4ne .<\/p>\n<p>Nach einstu\u0308ndigem Ausfu\u0308llen von Papieren sollte ich mit einem Beamten zur Bootsinspektion fahren. Im Auto sagte er aber gleich, er mu\u0308sse das nicht machen, wollte aber 400.000.- Rupia haben, ca 25.-\u20ac. Wir suchten dann einen Geldautomaten und damit war die erste Beho\u0308rde fertig. Alfons wartete inzwischen schon la\u0308nger am Strand. Wir mussten dann wieder auf Napa warten, aber dann ging es zusammen mit einem weiteren Skipper zum Zoll. Dort dauerte das Ausfu\u0308llen der Formulare wieder u\u0308ber eine Stunde. Der Beamte wollte die Boote aber sehen. So ging es wieder zuru\u0308ck und mit einem Taxiboot zur Do\u0308rtita und einem Australischen Motorboot. Dann wieder zuru\u0308ck zum Zollgeba\u0308ude wo alle Dokumente ausgedruckt, unterschrieben und abgestempelt wurden. Das kostete diesmal nichts. Inzwischen war es 17:00 Uhr. Napa meinte aber die Immigration ist zwar schon geschlossen, aber er habe seine Beziehungen. Also fuhren wir mit dem Taxi ca 45 min zum Immigrationpalast. Es dauerte wieder eine Stunde bis auch da die Dokumente fertig waren und die Pa\u0308sse gestempelt waren. Hinter einer Hausecke musste ich 600.000.- Rupia fu\u0308r mein Visum zahlen. Alles sehr seltsam. Man glaubt ordentlich abgezockt zu werden. Wir liessen uns dann im Ort bei dem Bistro und Bar \u201c999\u201d absetzen und bekamen endlich was zu essen und ein paar Bier. Das ist beides in Indonesien sehr gu\u0308nstig. Am na\u0308chsten Morgen um 10 Uhr holte mich Napa wieder ab und es ging zum Hafenmeister. Da dauerte es wieder u\u0308ber eine Stunde mit den Papieren. Wa\u0308hrenddessen sprachen die anderen Beamten mit mir u\u0308ber das desolate Ergebnis der deutschen Fussballer. Sie hatten fast alle auf die deutsche Mannschaft gewettet und viel Geld verloren. Gegen 12 Uhr war alles erledigt. Napa bekam noch 50.- US Dollar und 300.000.- Rupia fu\u0308r Taxi und Boot. Dann konnten wir uns endlich in der Stadt umsehen. Wir fuhren jetzt mit einem Bemo , einem Kleinbus. Ausser diesem und Taxis sind Unmengen von Rollern unterwegs, ein nicht abreissender Strom. Wir liefen zuna\u0308chst durch die quirligen Gescha\u0308ftsstra\u00dfen. Alfons suchte Schuhe Gr. 45. Das fanden die Verka\u0308uferinen sehr lustig und sie kicherten immer. Alfons lie\u00df sich auch die Haare schneiden. Das machte der Friso\u0308r sehr gru\u0308ndlich, er braucht jetzt erst in einem halben Jahr wieder hin. Am Abend gingen wir in den Nightmarket, das ist eine Strasse mit vielen kleinen Restaurants. Das Essen war sehr lecker. Am na\u0308chsten Morgen kauften wir noch mal ein und starteten am Abend Richtung Savu, einer kleinen Insel 110 Sm entfernt.<\/p>\n<p>Die erreichten wir am na\u0308chsten Morgen. Wir ankerten in einer kleinen ruhigen Bucht, ca 3 km vom Hauptort entfernt.Den Weg dahin gingen wir am Strand entlang. Der Ort bestand aus einer Ansammlung einfacher Ha\u0308user und wackeligen Bretterbuden. Wir fanden kein offenes Lokal, auch das Lebensmittel Angebot war mager. Was auch hier wieder auffiel, das u\u0308berall Mu\u0308ll herum lag, besonders Haufen von Plastikflaschen und anderem Plastikmu\u0308ll. Die Menschen sind aber immer freundlich und gru\u0308\u00dfen uns. Die verschiedenen Religionen scheinen auch friedlich miteinander auszukommen. Die meisten sind Moslems, aber es gibt auch viele Christen verschiedener Konfessionen. Am na\u0308chsten Abend segelten wir zur 100 Sm entfernten Insel Sumba, wo wir am na\u0308chsten Morgen vor dem Ort Waingapu vor Anker gingen. !! <\/p>\n<p>Das war es erst einmal&#8230; Bis zum n\u00e4chsten Bericht<\/p>\n<p>Viele Gr\u00fc\u00dfe von Alfons und Heiner<\/p><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 05.07. gingen wir um 14 Uhr durch die Schleuse der Cullen Bay Marina in Darwin. Nachdem wir noch vollgetankt hatten fuhren wir mit ablaufendem Wasser los. 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