{"id":507,"date":"2018-07-29T12:58:59","date_gmt":"2018-07-29T11:58:59","guid":{"rendered":"http:\/\/doertita.achterliek.de\/?p=507"},"modified":"2018-07-29T12:59:15","modified_gmt":"2018-07-29T11:59:15","slug":"von-sumbawa-nach-bali","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/doertita.achterliek.de\/?p=507","title":{"rendered":"Von Sumbawa nach Bali"},"content":{"rendered":"<div style=\"width:auto; color:rgb(0,0,0); font-family:Verdana; font-size:16px; font-style:normal; font-variant-ligatures:normal; font-variant-caps:normal; font-weight:400; letter-spacing:normal; orphans:2text-indent:0px; text-transform:none; white-space:normal; widows:2; word-spacing:0px; -webkit-text-stroke-width:0px; background-color:rgb(255,255,255); text-decoration-style:initial; text-decoration-color:initial; text-align:left;\">Von Sumbawa nach Bali 19.07.18 Unser Ankerplatz am Cap Propa liegt vor dem Ort Kilo.Wir fuhren an Land um Obst einzukaufen. Da wurden wir von der halben Bev\u00f6lkerung begr\u00fc\u00dft und von Kindern umlagert. Alle wollten auch fotografiert werden. Wir fanden nur eine Person, die auch Englisch sprach. Obst gab es nicht zu kaufen. Am Abend gingen wir wieder ankerauf und segelten 80 Sm weiter nach Badas Harbour. Wir ankerten zun\u00e4chst in einer ruhigen Bucht hinter dem Hafen. Ein Einheimischer kam mit seinem Boot und sagte es w\u00e4re besser draussen zu ankern. Wir ankerten dann vor dem Ort Pantai Goa.  Wir wollten meinen Geburtstag feiern und fuhren dann mit Taxirollern in das ca 7 km entfernte Sumbawa Besar.. Die Stadt machte einen ordentlichen Eindruck und war viel sauberer als sonstwo.  An einem Getr\u00e4nkestand kamen wir mit den Verk\u00e4uferinnen ins Gespr\u00e4ch. Alfons zeigte ihnen alle Fotos von seinem Smartphone und die M\u00e4dels waren begeistert. Sp\u00e4ter fanden wir eine kleine Musikbar mit einem Jimmy Hendricks Fan. Der auch solch eine Frisur hatte. Er sprach Englisch und verkaufte auch Bier . Gegen\u00fcber gingen wir dann in ein Restaurant und g\u00f6nnten uns ein ordentliches Men\u00fc. Am n\u00e4chsten Morgen setzen wir Segel und fuhren Richtung Lombok. Der Wind war zun\u00e4chst schwach und wir setzten den Blister. Der Wind nahm jedoch bald zu und pl\u00f6tzlich zerri\u00df der schon etwas altersschwache Blister in Fetzen. Bald darauf schlief der Wind jedoch ein und wir dieselten bis zur Nordostspitze von Lombok, gegen\u00fcber der Insel Gili Lawang. Es war schon sp\u00e4t, aber wir gingen noch Mal an Land. Dort wurde auf den Feldern noch gearbeitet. Die Leute waren wieder sehr freundlich, sie sehen wohl selten Ausl\u00e4nder. In Minil\u00e4den konnten wir tats\u00e4chlich Tomaten, Eier und Bananen kaufen. Sp\u00e4ter stellten wir fest, dass wir zwischen mehreren Gef\u00e4ngnissen oder Straflagern, die direkt an der K\u00fcste lagen, ankerten. Am n\u00e4chsten Morgen dieselten wir die 39 Sm bis zur kleinen Insel Gilli Air. Wir k\u00f6nnten an eine freie Mooring gehen und fuhren bald an Land. Die Insel bildet mit ihren beiden Nachbarinseln Gilli Meno und Gilli Trawangan ein eigenes kleines Urlaubsparadies. Es gibt nur kleine Hostels, haupts\u00e4chlich einfache Bungalows, dazu viele Restaurants, Bars und L\u00e4den. Der Verkehr wird mit Fahrr\u00e4dern und Pferdekutschen abgewickelt. Um uns einen \u00dcberblick zu verschaffen fuhren wir zun\u00e4chst einmal mit einer Kutsche um die Insel. Es gibt rundum einen herrlichen Sandstrand mit vorgelagertem Riff. Das ideale Revier zum Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen. Am n\u00e4chsten Nachmittag fuhren wir nach Gilli Trawangan, die als die Partyinsel gilt. Wir konnten zun\u00e4chst keine freie Mooring finden, alle waren von Ausflugsbooten belegt. Ankern kann man da schlecht, da die Wassertiefe \u00fcber 25 m war und eine starke Gezeitenstr\u00f6mung herrscht. Am \u00e4u\u00dfersten S\u00fcdende fanden wir dann doch noch eine freie Mooring und gingen bald an Land. Die Insel ist voller junger Leute, die ihren Spa\u00df haben wollen. Es gibt auch einen Marktplatz, der voller kleiner Gark\u00fcchen ist, auf der man die ganze Indonesische K\u00fcche genie\u00dfen kann. Am Abend dr\u00f6hnte dann aus den Bars und Discos laute Musik und die ganze Insel war am Feiern. Wir machten auch ordentlich mit, obwohl wir von den meisten die Gro\u00dfv\u00e4ter sein konnten. Am zweiten Tag machte Alfons schon den Vort\u00e4nzer auf einer Balustrade, die jungen M\u00e4dels und Jungs finden es lustig und lassen sich laufend mit ihm fotografieren\u2026 Am n\u00e4chsten Morgen segelten wir zur 40 Sm entfernten Insel Lembogan wo wir wieder eine freie Mooring nahmen. Gleich sahen wir eine starke Grundsee in die Bucht laufen, die das Boot wie einen Korken auf und ab schwimmen lie\u00df und sich dann mit Get\u00f6se an den Felsen und am Strand brach. Die D\u00f6rtita zehrte kr\u00e4ftig an den Moorringleinen, aber lag sicher in der Bucht. Am n\u00e4chsten Morgen, dem 26.07.18 fuhren wir die letzten 15 Sm nach Bali. In der Einfahrt zum<br \/>\nHafen von Benoa tummelten sich etliche Speedboote mit Paragleitschirmen, sodass man bef\u00fchrchten musste, dass einer im Mast h\u00e4ngen bleiben k\u00f6nnte. Vor der Marina arbeitete ein riesiger Schwimmbagger, dessen dicke Absaugrohre auf dem Wasser nur 20 m vor der Kaimauer entlangliefen. Rainer und Ute von der Trinity wiesen uns ein und nahmen bald unsere Leinen an. Grosse Wiedersehensfreude!! Die Marina selbst macht einen ziemlich verwahrlosten Eindruck. Alte Betonstege, an denen wackelige Fingerpiers aus Holz liegen. Auch die Sanit\u00e4ranlagen haben ihre beste Zeit lange hinter sich. Auch schwimmt im Hafen oft eine Menge M\u00fcll. Aber wir k\u00f6nnen hier alles erledigen. Diesel bringen mir die Wachleute mit, jeden Tag 100 Liter in meinen Kanistern. Eine Bootstankstelle gibt es nicht. Gutes Trinkwasser bekommen wir in 19 L Flaschen. Am Freitag fuhren wir das erste mal nach Kuta. Ich war das erste Mal vor 40 Jahren und das zweite Mal vor 20 Jahren hier und bin ersch\u00fcttert. Aus dem kleinen Ort, den vor 40 Jahren fast nur Backpapper besucht haben, ist ein riesiger lauter Urlaubsort geworden. Am Schlimmsten ist der Verkehr. Die inzwischen mehrspurigen Strassen sind fast immer verstopft und dazwischen kreuzen Unmengen von Motorrollern herum. Der Taxifahrer sagte, es gibt mehr Roller wie Moskitos. Der Strand von Kuta Beach ist aber immer noch sch\u00f4n. Am Samstag machten wir einen Tagesausflug \u00fcber Ubud bis zum Tempel vom Vulkan Barbour. Unterwegs wieder das gleiche Bild: Autos und Roller in ununterbrochenen Mengen. Oft steht der Verkehr auch im Landesinneren. Trotzdem ist das Land mit seinen Reisterrassen und kleinen D\u00f6rfern mit unz\u00e4hligen Tempeln noch wundersch\u00f6n. Die Einheimischen leben ihre hinduistische Religion trotz der vielen Touristen weiter. \u00dcberall sieht man festlich gekleidete Frauen, die ihre Opfergaben zu den Tempeln bringen. Wir sind jedoch nach dieser anstrengenden Fahrt ziemlich geschafft. Alfons wird heute in ein Hotel in Kuta gehen. Am 08.08. fliegt er dann nach Hause und Ede kommt am 10.08. Bis dahin habe ich noch einiges an Bord zu tun. Mitte August starten wir dann Richtung Mauritius.<\/div>\n<div style=\"width:auto; color:rgb(0,0,0); font-family:Verdana; font-size:16px; font-style:normal; font-variant-ligatures:normal; font-variant-caps:normal; font-weight:400; letter-spacing:normal; orphans:2text-indent:0px; text-transform:none; white-space:normal; widows:2; word-spacing:0px; -webkit-text-stroke-width:0px; background-color:rgb(255,255,255); text-decoration-style:initial; text-decoration-color:initial; text-align:left;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/div>\n<div style=\"width:auto; color:rgb(0,0,0); font-family:Verdana; font-size:16px; font-style:normal; font-variant-ligatures:normal; font-variant-caps:normal; font-weight:400; letter-spacing:normal; orphans:2text-indent:0px; text-transform:none; white-space:normal; widows:2; word-spacing:0px; -webkit-text-stroke-width:0px; background-color:rgb(255,255,255); text-decoration-style:initial; text-decoration-color:initial; text-align:left;\">Heine<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Sumbawa nach Bali 19.07.18 Unser Ankerplatz am Cap Propa liegt vor dem Ort Kilo.Wir fuhren an Land um Obst einzukaufen. 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