{"id":733,"date":"2019-02-11T13:23:06","date_gmt":"2019-02-11T12:23:06","guid":{"rendered":"http:\/\/doertita.achterliek.de\/?p=733"},"modified":"2019-02-11T15:06:18","modified_gmt":"2019-02-11T14:06:18","slug":"von-lu{05efa92186ddbf4793c971987d1a499c494cad0d9b443eae3f70c6b3bfa020b7}cc{05efa92186ddbf4793c971987d1a499c494cad0d9b443eae3f70c6b3bfa020b7}88deritz-bis-saint-helena","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/doertita.achterliek.de\/?p=733","title":{"rendered":"Von Lu\u0308deritz bis Saint Helena"},"content":{"rendered":"<p style=\"color:rgb(0,0,0); font-family:Verdana; font-size:16px; font-style:normal; font-variant-ligatures:normal; font-variant-caps:normal; font-weight:400; letter-spacing:normal; orphans:2text-indent:0px; text-transform:none; white-space:normal; widows:2; word-spacing:0px; -webkit-text-stroke-width:0px; background-color:rgb(255,255,255); text-decoration-style:initial; text-decoration-color:initial; text-align:left;\">Locker, nach vier Wochen Aufenthalt in Deutschland ging es am 19.01.2019 wieder nach Namibia. Die Autofahrt nach Frankfurt mit dem Mietwagen verlief problemlos ohne gro\u00dfe Staus. Der Flieger nach Windhoek war pu\u0308nktlich und am 20.01. waren wir um 6:30 Uhr da. Auch der Inlandflieger nach Lu\u0308deritz war pu\u0308nktlich, und um 12:30 kamen wir auf dem kleinen Flughafen an. Es gab dort nicht mal ein Taxi, wir mussten erst eines aus der 10 km entfernten Stadt bestellen. Am Hafen wartete schon Andy, der Mooringaufpasser auf uns und brachte uns an Bord. Die Do\u0308rtita lag unversehrt an der Mooring. Sie war nur total mit Sand und Staub aus der Namibwu\u0308ste beschmutzt. Am na\u0308chsten Tag paddelten wir an Land um einzukaufen. Unser Aussenborder wollte nicht mehr, und auch Andy hatte ihn nicht mehr zum Leben erwecken ko\u0308nnen. So mussten wir die ca 500m zum Ufer paddeln. Zum Glu\u0308ck war ruhiges Wetter. Wir holten auch noch 80 L Diesel, womit unser Tank wieder voll war. Ab Dienstag fing es heftig an zu wehen. Es blies bis Donnerstag mit bis zu 40 kn (8 Bft). Dagegen kann man nicht paddeln und so blieben wir 3 Tage an Bord. Freitag morgen wurde es etwas weniger und wir liessen uns von Andy an Land bringen. Wir klarierten aus und kauften Lebensmittel und Getra\u0308nke ein. Am Samstag morgen um 9:30 liefen wir aus. Das na\u0308chste Ziel war die 1350 Sm entfernte Insel Saint Helena, die zu England geho\u0308rt. Zuna\u0308chst wehte es noch bis zu 25 kn (6 Bft) aus Su\u0308d, und die See war noch rau. Aber in den na\u0308chsten Tagen spielte sich der Passat auf angenehme 8 bis 15 kn ein. Zuna\u0308chst aus Su\u0308d, spa\u0308ter langsam auf Su\u0308dost drehend. Es waren auch mall Flauten dazwischen. Die See hatte sich auch beruhigt und wir hatten meistens weniger wie einen Metepr Welle. Durch den sehr kalten nach Norden setzenden Benguelastrom mit nur 12 Grad war es vor allem Nachts sehr kalt. Aber es wurde jeden Tag wa\u0308rmer. Vor allem tagsu\u0308ber bei wolkenlosem Himmel fingen wir wieder an zu schwitzen. Durch ein Versehen verloren wir die Ha\u0308lfte unseres Trinkwassers und wir mussten Wasser sparen. Bald hatte sich die Bordroutine mit dem dreistu\u0308ndigen Wachwechsel wieder eingespielt. Trotzdem kam aber auch Langeweile auf. Diese Strecke war aber trotzdem sehr ruhig und angenehm. Am Morgen des 06.02.19 kamen wir vor Jamestown auf Saint Helena an. Begru\u0308sst wu\u0308rden wir von James mit \u201cWelcome to the Rock\u201d der unsere Leinen an einer der 23 Mooringtonnen belegte. Er fu\u0308hrt hier einen Yachtclub. An Land mussten wir mit einem Taxiboot, das aussah wie eine Badewanne mit Dixiklo. Es fuhr stu\u0308ndlich, leider nur bis 19 Uhr und kostete 2 Pfund pro Person. Wir fuhren bald zum Einklarieren. Das war sehr locker und einfach. Nur musste Ede eine o\u0308rtliche Krankenversicherung abschlie\u00dfen, die auch einen Ru\u0308cktransport mit einschlie\u00dft. Ich hatte meine Police dabei. Es gefiel uns gleich sehr gut hier. Der Ort ist eine typische englische Kleinstadt und die Menschen sind sehr entspannt und freundlich. Am na\u0308chsten Tag bestellten wir uns 300L Wasser und 30L Diesel, das wurde uns mit Kanistern ans Boot geliefert. Am Samstag machten wir eine Inseltour. Der 83 ja\u0308hrige Robert mit einem 40 Jahre alten Pickup zeigte uns die Insel. Es ging durch scho\u0308ne bergige Landschaft durch kleine Do\u0308rfer. Die Stra\u00dfen sind einspurig und fu\u0308hren an steilen Ha\u0308ngen entlang, was fu\u0308r Ede der reinste Horror war. Wir sahen das Wohnhaus von Napoleon, der hierher verbannt war und auch starb. Robert zeigte uns auch den neuen Flughafen. Der wurde verkehrt zu den vorherschenden Winden gebaut. Darum ko\u0308nnen da nur kleine Flieger landen. Es gibt nur eine Verbindung pro Woche nach Su\u0308dafrika.Heute habe ich an einer Bootstour teilgenommen. Es gibt hier zur Zeit sehr viele Waalhaie. Diese bis zu 15m langen harmlosen Planktonfresser schwimmen nahe an der Wasseroberfla\u0308che. Ich konnte nah bei einigen mit Taucherbrille und Schnorchel schwimmen. Das war ein sehr beeindruckendes Erlebnis. Am Montag, also heute wollen wir ausklarieren und Dienstag starten wir zum 4000 sm Schlag in Richtung Azoren. Wir wollen noch einen Kurzstopp auf der 700m entfernten Insel Ascension machen. Ob wir die Kapverden noch anlaufen k\u00f6nnen wird sich unterwegs zeigen.<\/p>\n<p style=\"color:rgb(0,0,0); font-family:Verdana; font-size:16px; font-style:normal; font-variant-ligatures:normal; font-variant-caps:normal; font-weight:400; letter-spacing:normal; orphans:2text-indent:0px; text-transform:none; white-space:normal; widows:2; word-spacing:0px; -webkit-text-stroke-width:0px; background-color:rgb(255,255,255); text-decoration-style:initial; text-decoration-color:initial; text-align:left;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/p>\n<p style=\"color:rgb(0,0,0); font-family:Verdana; font-size:16px; font-style:normal; font-variant-ligatures:normal; font-variant-caps:normal; font-weight:400; letter-spacing:normal; orphans:2text-indent:0px; text-transform:none; white-space:normal; widows:2; word-spacing:0px; -webkit-text-stroke-width:0px; background-color:rgb(255,255,255); text-decoration-style:initial; text-decoration-color:initial; text-align:left;\">Ede und Heiner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Locker, nach vier Wochen Aufenthalt in Deutschland ging es am 19.01.2019 wieder nach Namibia. 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