{"id":835,"date":"2020-04-27T18:35:01","date_gmt":"2020-04-27T17:35:01","guid":{"rendered":"http:\/\/doertita.achterliek.de\/?p=835"},"modified":"2020-04-27T18:35:01","modified_gmt":"2020-04-27T17:35:01","slug":"durch-die-karibik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/doertita.achterliek.de\/?p=835","title":{"rendered":"Durch die  Karibik"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich\nhole jetzt&nbsp; mal in Kurzform den Bericht&nbsp; der ganzen&nbsp;\nSaison&nbsp; 2019\/20 nach. <\/p>\n\n\n\n<p>Am\n6. Dezember flog ich \u00fcber Grenada nach Trinidad. Ich kam erst abends um 21 Uhr\nin der Werft Power Boats&nbsp; an und konnte&nbsp; die&nbsp; D\u00f6rtita\nzun\u00e4chst&nbsp; nicht&nbsp; finden weil sie einen&nbsp; neuen&nbsp; Platz&nbsp;\nbekommen&nbsp; hatte.&nbsp; An Bord&nbsp; freute ich mich&nbsp; \u00fcber&nbsp; ein\nkaltes&nbsp; Bier und Wasser, das Rainer&nbsp; und&nbsp; Ute&nbsp; mir&nbsp;\nhingestellt&nbsp; hatten. Die&nbsp; n\u00e4chsten&nbsp; Tage trug ich neues\nAntifouling auf und machte&nbsp; die&nbsp; D\u00f6rtita&nbsp; klar. Au\u00dferdem kaufte\nich einen&nbsp; neuen&nbsp; Aussenborder.&nbsp; Die&nbsp; Abende&nbsp;\nverbrachte ich mit&nbsp; Rainer&nbsp; und Ute, Kalli und Hanne von der\nSilberm\u00f6we&nbsp; und Peter von der Tranquilo. Schon&nbsp; am 13.12. kam\ndie&nbsp; D\u00f6rtita&nbsp; wieder&nbsp; ins Wasser und ich bekam&nbsp; einen&nbsp;\nPlatz am inneren&nbsp; Dock. Peter&nbsp; half mir die&nbsp; Segel einzuziehen.\nDie&nbsp; neuen&nbsp; Wanten mussten&nbsp; dann noch&nbsp; eingestellt&nbsp;\nwerden. Die&nbsp; Silberm\u00f6we war inzwischen nach&nbsp; Grenada&nbsp; gesegelt\nund die&nbsp; Trinity&nbsp; startete Richtung&nbsp; Barbados.&nbsp; Am 18.12 klarierte\nich aus und legte um 16 Uhr ab. Es wurde&nbsp; immer&nbsp; noch&nbsp; vor\n\u00dcberf\u00e4llen von Venezuelanischen Booten gewarnt.&nbsp; Daher&nbsp; segelte\nich&nbsp; \u00fcber&nbsp; Nacht ohne Positionslaternen und AIS. Es wehte&nbsp;\nzun\u00e4chst&nbsp; ein angenehmer&nbsp; Ostwind um 4 Bft. Nach&nbsp; halber&nbsp;\nStrecke&nbsp; drehte&nbsp; er&nbsp; auf Nordost mit 7 Bft. Am Morgen&nbsp;\nwurde&nbsp; meine&nbsp; Genua&nbsp; in einer&nbsp; starken&nbsp; Boe\nzerrissenen.&nbsp; Die&nbsp; letzten 10 Sm musste ich dieseln. Um 8 Uhr\nlief&nbsp; ich nach 85 Sm in die&nbsp; Prickly Bay auf Grenada ein und\nkonnte&nbsp; an einer Mooring fest machen. <\/p>\n\n\n\n<p>Am\n21.12.2019 kam&nbsp; Charly Hammer&nbsp; mit seiner&nbsp; Andrea und Clemens\nund Clara an Bord. Sie&nbsp; waren&nbsp; 14 Tage&nbsp; an Bord&nbsp; und wir\nsegelten&nbsp; durch&nbsp; die&nbsp; Grenadinen bis Bequia und zur\u00fcck.\nWeihnachten&nbsp; verbrachten wir&nbsp; auf Union Island und in den\nTobago&nbsp; Cays. Auf Mustique in Basils Bar hatten Charly und Andrea das\nGl\u00fcck&nbsp; Mick Jagger zu sehen.&nbsp; Er hat dort&nbsp; eine Villa.&nbsp;\nSilvester waren wir&nbsp; auf Cariacou. <\/p>\n\n\n\n<p>Am\n03.01.2020 ging Charly&nbsp; mit&nbsp; seiner&nbsp; Familie &nbsp;in Georgtown\nauf Grenada von&nbsp; Bord und Ditmar und Elisabeth kamen f\u00fcr&nbsp; 3 Wochen an\nBord. Wir&nbsp; machten&nbsp; zun\u00e4chst&nbsp; noch&nbsp; einige&nbsp;\nAusfl\u00fcge&nbsp; \u00fcber die&nbsp; Insel bevor&nbsp; wir&nbsp; am 06.01. wieder\nRichtung Norden&nbsp; starteten.&nbsp; Wir&nbsp; verbrachten wieder eine&nbsp;\nsch\u00f6ne Zeit in den Grenadinen. Die&nbsp; beiden&nbsp; waren das erste&nbsp;\nMal&nbsp; mit&nbsp; Taucherbrille und Schnorchel&nbsp; im Wasser. Auf&nbsp; St.\nVincent bestiegen&nbsp; wir&nbsp; die&nbsp; alte Festung &nbsp;Duvernette\nIsland. In der Wallilabou Bay klarierten&nbsp; wir aus. Da sind noch&nbsp;\netliche&nbsp; Drehorte&nbsp; f\u00fcr&nbsp; den Film&nbsp; \u201ePirates of the\nCarribien&#8220; zu sehen. Es folgte&nbsp; der 40 Sm Schlag nach St.\nLucia.&nbsp; Wir ankerten zun\u00e4chst&nbsp; bei den&nbsp; Pitons, zwei\nbeeindruckenden&nbsp; Bergkegeln.&nbsp; Es folgte&nbsp; der Besuch&nbsp;\nder&nbsp; sch\u00f6nen&nbsp; Marigot Bay und von der Rodney Bay ging es zum Friday\nJump&nbsp; up. Einheimische grillen da f\u00fcr die&nbsp; Touristen und es\ngibt&nbsp; viel&nbsp; Rumpunsch und Musik. Die&nbsp; letzte&nbsp; Station war\nMartinique.&nbsp; Wir klarierten&nbsp; in Le Marin ein,&nbsp; besuchten\ndie&nbsp; sch\u00f6ne&nbsp; Bucht&nbsp; Grande Anse de Arlet und landeten dann in\neiner&nbsp; neuen&nbsp; kleinen&nbsp; Marina&nbsp; bei Fort de France. Die\nn\u00e4chsten Tage erkundeten&nbsp; wir&nbsp; Martinique mit einem&nbsp; PKW.<\/p>\n\n\n\n<p>Am\n25.01.2020 flogen&nbsp; Ditmar und Elisabeth nach Hause und Sabine und Detlef\nkamen an Bord. Zun\u00e4chst machten&nbsp; wir&nbsp; auch wieder ausgedehnte\nAutotouren \u00fcber die Insel. Nach dem Besuch&nbsp; kleiner&nbsp; Badebuchten\nsegelten&nbsp; wir nach St. Pierre. Die ehemalige Hauptstadt&nbsp; von\nMartinique war 1900 durch einen&nbsp; Ausbruch des&nbsp; Mont Pelee total&nbsp;\nzerst\u00f6rt&nbsp; worden. Am 31.01. segelten wir nach Dominika. In der N\u00e4he der\nHauptstadt&nbsp; Roseau machten&nbsp; wir&nbsp; an einer&nbsp; Mooring fest. Am\nUfer waren viele&nbsp; zerst\u00f6rte H\u00e4user, zwei Jahre zuvor&nbsp; hatte&nbsp;\nhier&nbsp; Hurrikan Irma schwere&nbsp; Sch\u00e4den&nbsp; verursacht. Mit\neinem&nbsp; Taxi machten wir eine&nbsp; Inselrundfahrt. Es ging durch herrliche\ntropische&nbsp; T\u00e4ler zu spektakul\u00e4ren Wasserf\u00e4llen und Schluchten. Das n\u00e4chste\nZiel&nbsp; war die&nbsp; Prince Rupert Bay. Das Highlight ist die Fahrt&nbsp;\nauf dem Indian River. Es geht&nbsp; mit&nbsp; einem Ruderboot durch&nbsp; einen\nRegenwald, der von Mangroven ges\u00e4umt&nbsp; ist. Das n\u00e4chste Ziel&nbsp; war\ndie&nbsp; Insel&nbsp; Mari Galante, die&nbsp; schon&nbsp; zu Guadeloupe&nbsp;\ngeh\u00f6rt.&nbsp; Sie ist flach und kreisrund. Hier&nbsp; wird&nbsp; noch&nbsp;\nviel&nbsp; Zuckerrohr angebaut und Rum produziert.&nbsp; Die&nbsp; Iles de\nSaintes liefen wir als n\u00e4chstes an. Vor dem Hauptort Terre den Haut\ngingen&nbsp; wir&nbsp; an eine Mooring.&nbsp; Diese&nbsp; sch\u00f6ne Insel&nbsp;\nist komplett &nbsp;anders. Es leben haupts\u00e4chlich Nachfahren \u201eBretonischer\nFischer\u201c hier und es gab nie Sklaven auf der Insel. Der kleine Ort wirkt, als\nsei man mitten in Frankreich. Sch\u00f6ne&nbsp; Str\u00e4nde, glasklares Wasser mit\nintakter Unterwasserwelt und das spektakul\u00e4re Fort Napoleon runden einen Besuch\nab. Am 11.02. segelten wir nach Pointe e Pitre, der Hauptstadt Guadeloupes.\nWir&nbsp; bekamen einen Platz&nbsp; in der Marina Bas du Fort. Wieder mieteten\nwir ein&nbsp; Auto und machten&nbsp; ausgedehnte Touren \u00fcber die sch\u00f6ne Insel. <\/p>\n\n\n\n<p>Am\n14.02. kamen Lars, Bj\u00f6rn und Jannik an Bord.&nbsp; Eine&nbsp; Nacht\nmussten&nbsp; wir zu sechst an Bord&nbsp; verbringen. Am 15.02. flogen Detlef\nund&nbsp; Sabine nach Hause. Mit den 3 Jungs ging es auch wieder \u00fcber&nbsp;\ndie&nbsp; Insel, bevor&nbsp; wir dann zur\u00fcck zu den&nbsp; Iles de Saintes\nsegelten. Weiter ging es entlang der Westk\u00fcste von Guadeloupe bis\nDeshaies.&nbsp; Unterwegs&nbsp; wurde noch&nbsp; ausgiebig bei den Pidgen\nIslands im Jacque Cousteau Nationalpark&nbsp; geschnorchelt, die&nbsp;\nUnterwasserwelt ist dort noch&nbsp; intakt. Am 22.01. kam der 40 Sm Schlag nach\nAntigua. Kurz nach&nbsp; der Abfahrt von Deshaies blieben wir&nbsp; mit&nbsp;\ndem Kiel an einer Hummerkorbleine h\u00e4ngen.&nbsp; Lars ging&nbsp; ins Wasser und\nbefreite uns. Auf Antigua ankerten wir&nbsp; im Falmouth Harbour. Am\nSonntag&nbsp; ging es dann zur gro\u00dfen&nbsp; Party auf Shirlys Hights. Innerhalb&nbsp;\nder alten Festung,&nbsp; mit tollem Blick \u00fcber English und Falmouth Harbour\nging es rund. Zu den Kl\u00e4ngen einer&nbsp; gro\u00dfen&nbsp; Steelband wurde gegrillt\nund reichlich&nbsp; Rumpunsch verkonsumiert. Am Abend&nbsp; wurde&nbsp; die\nSteelband von einer Reggae-Band abgel\u00f6st. Es wurde ordentlich&nbsp; das\nTanzbein geschwungen. Nach einem Zwischenstopp in Jolly Harbour segelten wir am\n25.02. nach Montserrat. In der rolligen Little Bay gingen&nbsp; wir vor\nAnker.&nbsp; Am n\u00e4chsten Morgen machten&nbsp; wir&nbsp; mit&nbsp; einem&nbsp;\nTaxi eine&nbsp; Inselrundfahrt. Es ging bis&nbsp; oberhalb&nbsp; der\nehemaligen&nbsp; Hauptstadt&nbsp; Plymouth.&nbsp; Die&nbsp; Stadt und mit&nbsp;\nihr \u00fcber&nbsp; die&nbsp; H\u00e4lfte&nbsp; der Insel wurden 1997 von einem&nbsp;\nVulkanausbruch zerst\u00f6rt.&nbsp; Man sieht nur noch&nbsp; zerst\u00f6rte&nbsp; D\u00e4cher\naus der&nbsp; Vulkanasche herausragen.&nbsp; Inzwischen wird&nbsp;\nlangsam&nbsp; alles von der&nbsp; tropischen&nbsp; Vegetation&nbsp; \u00fcberwuchert.&nbsp;\nDa uns der Ankerplatz zu rollig war segelten&nbsp; wir am&nbsp; selben\nNachmittag noch weiter&nbsp; nach Nevis. Dort liegt&nbsp; man sehr gut vor dem\nlangen&nbsp; Strand des Pinys Beach. Da gibt es&nbsp; nette Strandbars mit dem\numwerfenden \u201eKillerbee&#8220; Rumpunsch. Nachdem&nbsp; sich&nbsp; die Crew\nerholt&nbsp; hatte segelten wir&nbsp; zur holl\u00e4ndischen Insel Saint Eustatius,\nkurz Statia genannt. Es stand die&nbsp; Besteigung des Quill, einem&nbsp; 800m\nhohen Vulkan&nbsp; auf dem Programm. Es ging steil durch&nbsp; dichten Busch\nbis an den Rand des Kraters. Belohnt&nbsp; wird&nbsp; man durch einen&nbsp;\natemberaubenden Ausblick. Die&nbsp; n\u00e4chste &nbsp;Station&nbsp; war die&nbsp;\nInsel St. Barth. Auf dieser sch\u00f6nen&nbsp; Insel mit herrlichen&nbsp;\nBadebuchten und dem ehemals d\u00e4nischen&nbsp; Hauptort Gustavia tummeln sich die\nReichen und Sch\u00f6nen, bzw die sich daf\u00fcr halten. Wir&nbsp; erkundeten&nbsp;\ndie&nbsp; Insel&nbsp; mit&nbsp; Motorrollern. Spektakul\u00e4r ist auch der kleine\nFlugplatz. Nachdem die&nbsp; Propellermaschinen knapp \u00fcber eine\nStrassenkreuzung angeflogen kommen, m\u00fcssen&nbsp; sie&nbsp; im Sturzflug\neinen&nbsp; Hang hinunter und die&nbsp; Maschine danach&nbsp; gleich abfangen&nbsp;\nund landen. Hinter der nur ca. 500 m langen Piste beginnt das Meer. <\/p>\n\n\n\n<p>Am\n04. M\u00e4rz erreichten&nbsp; wir&nbsp; Saint Martin.&nbsp; Auf dem\nfranz\u00f6sischen&nbsp; Teil der Insel bekamen&nbsp; wir&nbsp; in der&nbsp; Marina\nvon Marigot einen&nbsp; Platz.<\/p>\n\n\n\n<p>Am\n6. M\u00e4rz flogen Lars, Bj\u00f6rn und Jannik nach Hause und Ulrike und Ute kamen&nbsp;\nan Bord.<\/p>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;\nweitere Geschichte &nbsp;hatte ich schon in&nbsp; meinem letzten Bericht\nerz\u00e4hlt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich hole jetzt&nbsp; mal in Kurzform den Bericht&nbsp; der ganzen&nbsp; Saison&nbsp; 2019\/20 nach. Am 6. Dezember flog ich \u00fcber Grenada nach Trinidad. 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